September in Berlin

Heute war ich am Vormittag mal ein bißchen spazieren, bevor ich beim Fitness war. Eigentlich lädt dieses Wetter ja nun wirklich nicht dazu ein, aber ich hatte es mir nun mal vorgenommen und wollte ja auch unbedingt das Hundetraining nahe des Flughafens Tegel anschauen. Dass da so viele sind, habe ich nicht geahnt und so bin ich 45 Minuten durch diverse, andere Lauben und ähnlichem gegangen und lernte so einiges kennen. Eine ganz nette Truppe ließ mich dann sogar herein, denn ich wollte mich ja etwas desensibilisieren und Schritt für Schritt auf Hunde zugehen, sie auch mal streicheln, nebenher laufen und so weiter. Leider waren gar keine Hunde da und ich war wieder im falschen Trainingslager. Aber nett waren sie, die Menschen.

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Oberes Bild ist vor ein paar Tagen entstanden, als das Wetter noch wunderschön war und nicht so wie heute verregnet und trübe! Das Foto entstand am Lindenufer in Spandau, hier kann man sich über weitere schöne Routen zum Wandern und Spazieren informieren. Über einer Brücke kam mir ein Hund entgegen, der neben ihrem radelnden Frauchen rannte, nicht angeleint. Da habe ich mal getestet und bin ruhig weiter gelaufen – und nichts passierte. Normalerweise reagieren viele Hunde auf mich, weil ich auf sie reagiere und diesen Kreislauf wollte ich in den letzten Sommertagen im September beenden. In der Spandauer Altstadt……….

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……..habe ich diese wunderschönen Impressionen eingefangen. Links das ist der Möllentordamm und rechts ein Bild vom Park am Altstädter Ring. Dort habe ich mich weiter probiert und bewusst ruhig und ohne Panik, eben im Spaziertempo das Verhalten zu ändern. An einem mir etwa hüfthohen, schwarzen bin ich dann auch gleich zweimal vorbeigelaufen und er schenkte mir keine Aufmerksamkeit, schien auch Dank des Frauchens recht gut erzogen. Später sah ich sie nochmal, wie sie zusammen mit ihrem Wuffi (konnte leider keinen passsenden finden in der Wiki-Bildtafel) zwei Eis schleckte und es schmeckte wohl, süß! Weitere Tiere, aber hohe…….

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………waren dann wieder in der Altstadt zu Gast. Hier der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit vor einem Warenhaus, wie er sich schon wegbewegt. Auf dem Heimweg dann noch ein zwar unspektakuläres Bild, aber dieses zeigt das Grün zwischen den Fahrtrichtungen der Nonnendammallee Richtung Siemensstadt, Höhe U-Bhf. Haselhorst. Vielleicht fotografiere ich auch mal ein paar Wegbegleiter auf vier Pfoten, wenn Herrchen & Co das erlauben. Es war schön, diese sonnigen Tage auszunutzen und mich selber etwas zu entspannen, was diese Thematik angeht. Nicht nur, weil es jetzt wettertechnisch bergab geht, wie man folgend sieht:

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Dennoch hat der Spaziergang am Vormittag Spaß gemacht, hin bin ich ja mit dem Bus – man muss, um zu den Hundespielplätzen zu kommen, mit dem Bus 109 Richtung Flughafen Tegel fahren und an der Station Luftfracht aussteigen. Nicht den X9er nehmen, der fährt durch. Da sieht man gleich ein größeres Haus und direkt dahinter ist ein kleiner Parkplatz (PP) mit einer gelben Schranke, die man aber zu Fuß umgehen kann und dann den PP überqueren über eine Wiese. Ganz hinten sieht man einen Maschendrahtzaun, mit einer Tür. Diese öffnen und dann sieht und hört man schon die Hundeschule MHT. Ich bin, auch wenn es eigentlich ganz einfach zu finden ist, wie oben schon geschrieben, etwas falsch gelaufen und noch bei einer anderen gelandet, die mir eine Abkürzung verrieten, die mich dann aber vollends aus der Bahn warf und ich komplett durchs Waldgebiet lief, nicht ohne Kraft zu tanken an der frischen Luft.

Als ich es dann gefunden hatte, war ich schon eine Weile durch den Regen gestapft und da sah ich, dass die Gartentür nur angelehnt war und die Welpen lieber im Häuschen bleiben wollten. Als dann doch noch plötzlich zwei der Welpen rauskamen, erfuhr ich erst, wie groß Welpen sein können. Noch bevor die beiden Tiere in den Angriff auf mich übergehen konnten 😉 wurden sie von Frauchen wieder zurück geholt, ich blieb noch stehen und entschied dann, dass ich noch Termine hatte. Nein, im ernst: Ich zog mich dann doch zurück, weil ich es ja schrittweise aufbauen wollte, aber das war dennoch für mich einer nach vorne! Den Rückweg bestritt ich über den Saatwinkler Damm am Spandauer Schifffahrtskanal (Foto) entlang. Dort gab es ja auch Hunde und irgendwann mache ich auch Fotos davon, versprochen. Die lieben Leute, die mich eingeladen hatten, habe ich natürlich darüber informiert darüber.

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2 Kommentare

  1. Hallo FunTa,

    ich selber bin mit Hunden aufgewachsen – wenn mna mich als Kind gesucht hat war ich sicherlich bei "Luxi", unserem Schäferhund…

    Also, das Problem bei Hunden ist praktisch IMMER an der anderen Seite der Leine!

    So schwer es Dir auch fallen mag – renn nie vor einem Hund davon. Entweder ist es ein Hütehund dann versucht er das entlaufende Lamm zu stellen und zurückzutreiben, ist es ein Jagdhund will er Dich apportieren (also entweder seinem Herrchen vor die Flinte zu treiben oder, so Du schon erschossen wurdest, seínem Herrchen zu bringen).

    Ich hab Dir ja schon geschrieben dass ich sehr viel mit einem Labrador unteregs bin – Anton zerrt gerne an der Leine, wenn er eine Hundedame riecht ist es mit dem Gehorsam nicht mehr übermäßig weit her, aber ansonsten ist er ein sehr liebes und anhängliches Tier das vor Freude fast durchdreht wenn ich ihn besuche (oder er mich).

    Dein Hundetraining ist sehr vernünftig. Wenn der Mensch Angst hat – das riechen Hunde sofort, und dann ändert sich die Stellung des Hundes zu Dir. Dann bist Du nicht mehr (ein mögliches) Alpha-Tier sondern, weil Angst, ein Beutetier. Deshalb lerne ein bißchen Schauspielern, versuch mit fester (aber nicht zu lauter) Stimme "Lass", oder "Sitz" oder "Platz" zu rufen wenn Dir einer zu nahe kommen sollte.

    Ansonsten stimme ich Dir zu – Berlin hat einige sehr schöne Seiten.

    Ich war 1972(73 jeden Monat eine Woche beruflich in Berlin, da fand ich es noch viel schöner als heute, trotz oder vielleicht sogar wegen der Mauer. Heute ist der Kern von Berlin so kalt geworden. Potsdamer Platz – jedes einzelne Gebäude mag ja ganz schön sein, aber ab 19 Uhr werden die Bürgersteige hochgeklappt, Unter den Linden ist eigentlich auch so. Hackesche Höfe sind noch schön (wenn ich mit Geschäftsfreunden aus gehen muss ist das immer mein Hauptziel), der Ku-Damm war früher voller Leben, heute ist es eine langweilige Boutikenstrasse geworden…

    So, jetzt geh ich ins Bett, es ist spät geworden.

    Schöne Woche wünscht

    WRL

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